Vita
Christa Huberty, geb. Stark
Persönliche Daten
25.01.1970 geboren in Eberhardzell / Süddeutschland
seit 2007 verheiratet mit Philipp Huberty
August 2008 Geburt des Sohnes Noah
Berufsbild — Kommunikationsdesignerin (Schwerpunkt Typografie und Plastiken), Mediendesignerin, Produktdesignerin (eigene Produktideen), Illustratorin, Autorin.
Künstlersozialkasse — Mitgliedschaft als Autorin, Illustratorin, Kommunikationsdesignerin (Typografie und Plastiken) und Mediendesignerin.
Auszeichnungen
Februar 1995 — Kunstförderpreis Schlösser Alt — Zweiter Preis im Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung der Schlösser-Altbier-Getränkedosen (Art Collection Nr. 5); Realisation des Motivs als Getränkedose, Armbanduhr, T- und Sweat-Shirts. Fachhochschulkurs bei Prof. Dieter Glasmacher und Prof. Roland Henß.
2005 — Designpreis Zukunftswettbewerb Designkonzepte Ruhrgebiet — ausgezeichnet für die eigene Produkterfindung Modulares Steckdosensystem; 2008 Titelmotiv der Sonderbeilage „Energie" der Financial Times Deutschland.
2019 — Ehrung durch den Oberbürgermeister der Stadt Solingen — Würdigung durch Oberbürgermeister Tim Kurzbach für das Kinderbuch „Lord Zauberwort".
Werdegang
August 1984 Gemeinschaftsausstellung mit Andreas Pfeiffer, Johannes Eichler und Eberhard Stark, Bad Wurzach
Oktober 1988 Ausstellung in der Galeriebar Ohne Worte, Biberach a. d. Riß
1989 Abitur in Weingarten / Süddeutschland
Januar 1990 Ausstellung in der Galerie des Kulturclubs Club Vaudeville, Lindau a. Bodensee
1990–1991 Künstlerische Arbeit im Gemeinschaftsatelier des Kunstvereins Biberach a. d. Riß im Austausch mit dem Künstler Pavel Bitrović
1990–1992 Persönliches Studium der Holzbildhauerei beim Bildhauer Tobias Herbster, Oberammergau
1990–1992 Tätigkeit als freischaffende Künstlerin mit Atelier, Schmiedgasse 5, Warthausen, Biberach a. d. Riß
1992 Umzug nach Düsseldorf
1993–1997 Atelier in der ehemaligen Schnapsfabrik, Kuthsweg 5, Düsseldorf-Eller
ab Oktober 1993 Studium der Visuellen Kommunikation an der Fachhochschule Düsseldorf — Schwerpunkte: Typografie und plastisches Gestalten
Frühe Prägungen — Kindheits-Idole Tweety und Sylvester aus den Looney Tunes weckten die Liebe zur Illustration und zum erzählerischen Bildermachen; daraus erklärt sich auch die besondere Hingabe an die Magazin-Entwicklung in den späteren Verlagsjahren. Monopoly als haptische Spielwelt der Kindheit wurde Jahrzehnte später Ausgangspunkt der eigenen Brettspiel-Arbeit für Winning Moves.
Prägende Lehrende im Studium 1994–1998
Prof. Dr. Reiner Nachtwey · Illustration & Bewegtbild — Künstler, Wissenschaftler, Pädagoge in einer Person; er verband forschende Genauigkeit mit der Freiheit künstlerischer Bildsprache. Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (Abt. Münster), der Universität Münster und der RWTH Aachen — Kunst und Kunstpädagogik, Erziehungswissenschaft, Soziologie und Kunstgeschichte; 1986 Promotion zum Dr. Päd. an der RWTH Aachen. Gründer des institut bild.medien an der HSD und seit 2019 Vorstandsmitglied des imai – intermedia art institute Düsseldorf.
Prof. Dr. phil. Dieter Fuder · Designsemiotik & Medienwissenschaft — Wer bei Dieter Fuder hörte, dem wurde Gestalten zu einem Akt des Lesens und Schreibens. Studium der Philosophie und Germanistik in Marburg, Heidelberg und Düsseldorf; 1976 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über die poetische Logik in Robert Musils „Der Mann ohne Eigenschaften". Eine Schlüsselfigur der deutschen Designsemiotik; sein posthum erschienenes Werk „Der Funke der Semantik" wird bis heute in Seminaren der HSD behandelt. Bei ihm habe ich gelernt: was wir entwerfen, ist immer auch eine Frage danach, was wir bedeuten.
Prof. Dr. phil. Hans-Georg Pfeifer · Kunstwissenschaft & Kunstgeschichte — ein Lehrer, der Kunstgeschichte nicht als Chronologie, sondern als Möglichkeitsraum verstand: jede Bildidee hat Vorläufer, jede Geste eine Tradition. Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Philosophie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, 1978 Promotion zum Dr. phil.; seit 1984 Professor für Kunstwissenschaft am Fachbereich Design der Hochschule Düsseldorf. Seine Lehrveranstaltungen umfassten Kunsttheorie und Ästhetik. Diese Linien sichtbar zu machen, war seine Gabe.
Prof. Wilfried Korfmacher · Designtheorie & Markenkommunikation — Korfmacher dachte Design konsequent zu Ende, vom ersten Strich bis zur strategischen Markenidee. Studium der Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Kommunikationsdesigns an der Fachhochschule Düsseldorf; nach Stationen in großen Werbeagenturen seit 1997 Professor für Kommunikationsdesign an der HSD. Bekannt für sein semiotisch geschultes Verständnis von Marken als Bedeutungsträger und für die Seminarreihe „Social Campaign Design". Wer mit ihm arbeitete, lernte: gute Gestaltung beginnt mit einem klaren Gedanken, nicht mit einem schönen Bild.
John Waszek · Radierung — im Druckatelier, wo Säure und Kupfer den Takt vorgaben, lehrte John Waszek das geduldige Handwerk und die Kunst, Linien Charakter zu geben. Studium der freien Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf (1972–1973) und der Visuellen Kommunikation an der FH Düsseldorf (1973–1977); seit 1976 Mitglied der Gemeinschaft Krefelder Künstler. Bekannt für seine grafischen Arbeiten zwischen Figuration und Abstraktion sowie für zyklisch-thematische Bildreihen. Eine Schule des Innehaltens — heute, in der digitalen Beschleunigung, kostbarer denn je.
Prof. Philipp Teufel · 3D-Kommunikation & Szenografie — Räume sind Botschaften. Bei Philipp Teufel wurde Gestaltung dreidimensional erfahrbar: wie inszeniert man eine Idee im Raum, wie führt eine Erzählung den Besucher? Studium der Visuellen Kommunikation und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Künstlerischer Berater des Humboldt-Forums im Berliner Schloss (2010–2015), Mitglied des Kunstbeirats des Bundesfinanzministeriums und Juror beim Red Dot Design Award; seit 2020 künstlerischer Direktor des Gartenmuseums Lennestadt. Sein Denken in Inszenierungen wirkt bis heute in meine Show- und Multimedia-Arbeit hinein.
Prof. Roland Henß · Kommunikationsdesign & Typografie — Roland Henß brachte uns bei, dass Typografie kein Dekor ist, sondern Stimme. Studium des Designs in Düsseldorf, Berlin und Wuppertal; spezialisiert auf Corporate Design und komplexe Kommunikationssysteme. 1988 Berufung an die Fachhochschule Düsseldorf, wo er bis zu seinem Tod 2015 lehrte. Sein Blick für Konsequenz im Detail war prägend.
Prof. Helfried Hagenberg · Typografie — Hagenberg lehrte den Respekt vor der Schrift als der ältesten, präzisesten Form visueller Kommunikation. Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (1961–1965) bei Walter Breker, in den Disziplinen Bildhauerei und Grafik; von 1966 bis 2006 Professor für Kommunikationsdesign an der Peter-Behrens-Werkkunstschule bzw. der späteren FH Düsseldorf. Eigenständiger Künstler an der Schnittstelle von typografischer Kunst und konkreter Poesie, bekannt für seine „psaligraphischen Skulpturen" — dreidimensionale Buchkunst — mit Werken in zahlreichen öffentlichen Sammlungen. Sein Unterricht war ein langes Hinhören auf Buchstabenformen — eine Disziplin, die mir bis heute hilft, das Wesentliche von der Geste zu trennen.
Prof. h.c. Irmgard Sonnen · Typografie & Editorial Design — bei Irmgard Sonnen wurde das Buch zum Denkraum. Studium der Visuellen Kommunikation an der FH Düsseldorf, eigenes Designbüro für Editorial und Corporate Design seit 1979 in Düsseldorf. Mehrfache Red-Dot-Preisträgerin und regelmäßig in den Bestenlisten der Stiftung Buchkunst vertreten; Forschungs- und Ausstellungsprojekte zu Heinrich Heine („Ideen. Das Buch Le Grand"), seit 2019 Verlegerin des eigenen Queredo-Verlags. Meine eigene Auseinandersetzung mit Editorial Design hat dort ihren Anfang.
Prof. Martin Hess · Konzeption & Entwurf · Industriedesign — Martin Hess verband Mathematik und Schönheit; bei ihm wurde Form nie willkürlich, sondern immer auf ihre innere Logik geprüft. Von 1976 bis 2005 Professor für Industriedesign am Fachbereich Design der FH Düsseldorf, fast drei Jahrzehnte prägend für Generationen von Gestaltern. Bekannt für sein Standardwerk „formvollendet — Mathematisch definierte Formen als Gestaltungsgrundlage für räumliche Objekte" (Niggli-Verlag) und die gleichnamige Sammlung mathematisch präzisierter Körper, mit der er die Verwandtschaft von geometrischen Formen und natürlichen Strukturen wie Kristallen, Planetenbahnen oder Sonnenblumenkernen erfahrbar machte. Die zugehörige Ausstellung — gestaltet gemeinsam mit Studierenden der FH Düsseldorf und in Kooperation mit dem Architektursystem Burkhardt Leitner constructiv — wurde mit dem iF Design Award ausgezeichnet. Sein Buch ist mir bis heute Werkzeug für jedes räumliche Konzept.
Prof. Ton van der Laaken · Kunst und experimentelle visuelle und räumliche Konzepte · Diplom-Betreuer — geboren 1952 in Breda (NL), lebt und arbeitet in Arnheim und Düsseldorf. Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Arnheim, Master in Mixed Media an der Jan van Eyck Academie Maastricht. Lehrtätigkeit an den Kunstakademien Arnheim, Rotterdam und Düsseldorf; von 1996 bis 2017 Professor für Kunst und experimentelle visuelle sowie räumliche Konzepte am Fachbereich Design der Hochschule Düsseldorf. Sein künstlerisches Werk kreist um die Erscheinungsformen des Lichts in leeren Räumen — Fabriken, Bunkern, Klöstern, ägyptischen Ausgrabungsstätten, Gefängnissen, Parkhäusern, Baustellen; seit 2016 widmet er sich den „mindspaces" mit dem Leitgedanken „bringing the mind home". Bei ihm habe ich meine Diplomarbeit gemacht.
Februar 1995 Zweiter Preis des Schlösser Alt-Art Collection-Wettbewerbs zur künstlerischen Gestaltung von Getränkedosen, Fachhochschulkurs bei Prof. Dieter Glasmacher und Prof. Roland Henß.
März 1998 Abschluss des Studiengangs Visuelle Kommunikation mit Diplom. Diplom-Thema: Konzeption und Entwurf eines Kommunikationsmodells auf der Grundlage tradierter Denksysteme – ein Wasserspiel. Diplomarbeit und Kolloquium: sehr gut. Gesamtnote: gut. Diplom-Professoren: Prof. Anita Lüdke, Prof. Ton van der Laaken.
seit 1998 selbständig tätig
seit Frühjahr 2020 — eigenes Atelier in der Wichernstraße, Solingen.
Lehre & Forschung
1999–2000 netspotting, Heinrich Bauer Verlag — Eigenentwicklung des Magazins zur Internet-Nutzung. Grafische Leitung, Konzeption, Reinzeichnung, Druckvorbereitung. Vier Ausgaben publiziert. Beim Marktstart Aufbau und Schulung des Redaktions-Teams (Grafiker und Redakteure). Einstellung Ende 2000 durch den Dotcom-Crash und das damit verbundene Wegbrechen der Werbe- und Anzeigenkunden.
ca. 2000–2001 Talkline — monatliche Mitarbeiter-Zeitung des Mobilfunkanbieters Talkline. Konzeption, grafische Leitung und Umsetzung; mindestens ein Jahr lang laufende Produktion.
2004–2008 TV Movie multimedia, Heinrich Bauer Lapis KG, Köln — Magazin-Entwicklung gemeinsam mit Chefredakteur Alexander Strobel unter der Leitung von Volker Koerdt. 14 Ausgaben publiziert; nach Einstellung Weiterführung als von mir gestalteter Beileger in TV Movie. Grafische Leitung, Konzeption der Musterseiten, Reinzeichnung, Druckdaten, fristgerechte Abgabe an die Printproduktion. Aufbau und Schulung der Multimedia-Redaktion (Grafiker und Redakteure).
2005–2006 InDesign-Migration im Verlagshaus Heinrich Bauer Lapis KG, Köln — hausweite Umstellung sämtlicher Magazine von QuarkXPress auf Adobe InDesign. Aufgrund hoher Fachkenntnis Unterstützung der externen Coaches und Aufbau der Musterseiten für jedes Magazin im Haus. Schulung der Grafiker und Redakteure der weiteren Bauer-Magazine (Auto Zeitung mit Sonderausgaben und Beilegern, PowerTuning, PowerCar, TV Movie videoload u. a.). Fachliche Beratung der hauseigenen Repro-Anstalt zu repro- und bildbearbeitungstechnischen Fragen.
2012–2016 Cannes — Foto-Forschungsserie — vierjähriger Werkprozess mit ein bis zwei Aufenthalten pro Jahr in Cannes (Côte d'Azur). Parallele Entwicklung zweier eigenständiger Bildreihen: CANNES: Reflexionen einer Stadt (97 Motive — Spiegelungen, Glasfassaden, Lichtbrechungen) und CANNES: Ansichten einer Stadt (151 Motive — atmosphärische Stadtansichten, Hommage an den Impressionismus). Ergebnisse aus dem Werkprozess: Ausstellung Stadtbücherei Düsseldorf-Bilk (April 2016), ständige Ausstellung in eigener Galerie im city-ART-projekt, Clemensgalerie Solingen (Oktober 2017 – 2018), Schaufensterkunst bei Parfümerie Flohr Solingen (Februar 2018), Reflexions-Arbeiten in der Gemeinschaftsausstellung KONTRASTE (Solingen 2019), virtuelle Einzelausstellung in der voss gallery (Juli 2020), zusätzlich Verkauf über den damaligen atelier-huberty-Shop. Fotografische Digitalmalereien auf Leinwand und reflektierender Folie.
2018 Lord Zauberwort und der große Knall — Kinderbuch, 1. Auflage 2018, Verlag ProBusiness Berlin, ISBN 978-3-86460-890-2 (Amazon). Ursprünglich als privater Auflagendruck für die Familie konzipiert; während des Druckprozesses vom Verlag entdeckt — ausgelöst durch die Begeisterung der Tochter eines Druckmeisters — und in den regulären Buchhandel übernommen. Eigenleistung: Autorin, Illustrationen, Satz, Druckdaten-Erstellung, Teaser. Begleitende Vermittlung: Vorlesungen sowie Mai–Juli 2018 wöchentliche Kapitel-Veröffentlichungen auf Facebook (sechs Kapitel mit jeweils eigenem Kapitel-Bild, dazu Heiliger-Bartkringel- und Sigel-Motive zum Buchstart).
31.10.2018 Lesung Stadtbibliothek Solingen — Inszenierte Lesung des Kinderbuches Lord Zauberwort und der große Knall für die Drittklässler der Grundschule Westersburg. Christa Huberty als Mutter, Sohn Noah als Tim, Hans-Georg Wenke als Lord Zauberwort, Martina Hörle als Erzählerin der Rahmenhandlung.
Mai 2019 Kindermal- und Klangfest, Theater Solingen — Veranstaltung zur Vermittlung des Kinderbuches Lord Zauberwort und der große Knall. Konzeption, Lesung und kreative Workshop-Anteile; eigenes Begleit-Malheft für die teilnehmenden Kinder.
Sommer 2019, 2020, 2021 — Bärenwoche der Stadt Solingen — jährliches Sommerferien-Programm der Jugendförderung für Kinder. Konzeption, Illustration und Gestaltung der Ausmalbilder zur Sensibilisierung für Fairen Handel und nachhaltigen Konsum. Drei aufeinanderfolgende Editionen mit unterschiedlichen Jahresthemen: 2019 Bananen, 2020 Kakao / Schokolade (mit integriertem Schokoladenquiz im Ausmalbild), 2021 Fair-Trade-Prinzipien im Überblick (Arbeitsbedingungen, Kinderrechte, Umweltschutz, Transport). Auftraggeber: Stadt Solingen (Jugendförderung; ab 2020 in Zusammenarbeit mit dem Büro Oberbürgermeister, Koordination Kommunale Entwicklungspolitik). Solingen ist seit 2014 Fairtrade-Stadt.
August 2019 — Weiterbildung Steinskulptur, Premiere der Sommerakademie Gräfrath (Solingen) — Workshop-Reihe unter Leitung von Boris von Reibnitz und Hartmut Hegener, mit den weiteren Teilnehmenden Wolfgang Frey und Angela Schmidt. Organisator: Dirk Balke. Abschluss am Samstag, 17.08.2019, mit Rundgang durch die Ateliers und Ausstellung der entstandenen Arbeiten. Pressebericht: Solinger Tageblatt, 19.08.2019, „SOMMERAKADEMIE Gräfrather Künstler feiern gelungene Premiere der Workshop-Reihe".
Lehrende der Sommerakademie Gräfrath 2019
Boris von Reibnitz · Bildhauer — Solinger Bildhauer mit festem Atelier in den Güterhallen am Südpark (Alexander-Coppel-Str. 38, Solingen). Meisterschüler an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, Schwerpunkt menschliche Gestalt und Bewegung. Arbeit mit Holz, Stein, Ton und Bronze. Regelmäßige Kursangebote — Aktzeichnen und plastische Gestaltung. Werke wie die Skulptur Schlendern im Südpark prägen das Solinger Stadtbild.
Hartmut Hegener · Steinbildhauermeister — geboren 1957, Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer (Abschluss 1979), Meisterprüfung 1986, eigenes Atelier stein-h-art seit 1987 in Langenfeld (Tannenweg 8C). 1997 Restaurator-Qualifikation für Steinmetz- und Steinbildhauerarbeiten. Leitet seit 1990 Workshops zur Steinbildhauerei. Werke u. a. Hundert Hände (Brückenkopf-Park Jülich, 2002) und Spielende Meerwesen (Stadtbibliothek Solingen, 2004).
18.11.2019 Lesung Grundschule Bogenstraße, Solingen — Kinderbuchlesung im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags / Leseprojektwoche der Grundschule Bogenstraße. Lesung aus Lord Zauberwort und der große Knall für die Schülerinnen und Schüler.
2021 Kulturrucksack NRW — Digitalkurse „Animated GIF-Erstellung" im Auftrag der Stadt Solingen, Stadtdienst Jugend/Jugendförderung. Drei Ferien-Workshops für Kinder und Jugendliche (9–14 Jahre): Osterferien (29.3.–5.4.2021, 5 Teilnehmerinnen), Sommerferien (19.–26.7.2021, 3 Teilnehmer), Herbstferien (11.–15.10.2021, 1 Teilnehmer). Konzeption der Kursinhalte, Handout-Erstellung, Plakatgestaltung; je 19 Projektstunden, online via Zoom in Kombination mit analoger Vorarbeit (Skizzen, Storyboards).
Freie Projekte & Ausstellungen
Juli 1995 Konzeption und Illustration eines Kinderbuches in Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Jan Michaelis — Teilnahme am Wettbewerb „Experimentelles Kinderbuch" auf der Frankfurter Buchmesse.
Dezember 1995 Freie Konzeption und Realisation von 12 Foto-Motiven für einen künstlerischen Bildband in Zusammenarbeit mit dem Photographen Manfred Rutz, Hamburg.
Februar 1996 Freies Kunstprojekt der Künstlergruppe „Tausendmeister" in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Rheinischen Landes- und Hochschulklinik Düsseldorf-Grafenberg — dreitägiges, experimentelles Malprojekt mit psychisch erkrankten Schülern (9–15 Jahre), Ausstellung der Arbeiten im Foyer des Klinik-Hörsaals, Düsseldorf.
Frühjahr 1997 Gründung der Künstlergruppe Komitee 5 mit Nina Plankermann, Maximilian Ehrbacher, Christian Lessing und Roman Klonek; Gründung des Gemeinschaftsateliers Düsseldorf-Kaiserswerth.
März–April 1997 Gemeinschaftsausstellung des Komitee 5 im Obst- und Gemüseladen, Düsseldorf-Bilk.
August 1998 Gemeinschaftsausstellung „Wochenschau" des Komitee 5 in der Galerie der Filmwerkstatt, Düsseldorf-Kaiserswerth.
September 1998 Teilnahme an der 1. Tapezistischen Ausstellung Berlin, Fichtestr. 14, Berlin-Kreuzberg — mit Brian Woods, Michael Koch, Ralf Krämer, Thomas Kuhn, Gerald Moll, Claudia Rath, Rainer Rehfeld, Eric de Pfeil, Roman Klonek und Tim Deussen.
2001 Veröffentlichung zweier künstlerischer Motive als CityCards-Postkarten deutschlandweit.
2005 Geschmacksmuster — modulares Steckdosensystem (Idee, Konzept, Ausarbeitung). Designpreis im Zukunftswettbewerb Designkonzepte Ruhrgebiet; 2008 Titelmotiv der Sonderbeilage „Energie" der Financial Times Deutschland.
seit 2012 Erstellung freier Fotoarbeiten, digitaler Kunst, Installationen und Animationen.
April 2016 Ausstellung Arbeiten der Photoserie CANNES: Reflexionen einer Stadt in der Stadtbücherei Düsseldorf-Bilk.
August 2017 Ausstellung freier Grafiken im Eye-Project, Clemensgalerie, Solingen.
26.08.2017 Aufnahme als neue Künstlerin in das city-art-project · INTERmezzo dell'arte bei der Vernissage #4 in den Clemens Galerien Solingen (Mühlenplatz) — gemeinsam mit Ulrike Overbeck, Gisela Steinfelsner, Bernadette Korchel, Andrea Jeworowski und Ilayda Sayilgan sowie Juan Wiza und Hans Faißt. 17 Galerien, ca. 50 Künstler temporäre Kunstgalerie im Bergischen Land.
September 2017 Aufnahme als Mitglied im Kunstverein KünstlerPack / Güterhallen, Solingen; Mitglied des Fördervereins Güterhallen e. V., Solingen.
23.09.2017 Ausstellung in der Galerie KünstlerPack / Güterhallen, Solingen.
Sept.–Okt. 2017 Einzelausstellung MASKE — Schein-Gesicht im Abendlicht (Grafiken und Malerei) in der Galerie andersARTig / Güterhallen Solingen, bei Janine Werner. Eröffnung 29.09.2017.
Oktober 2017 – 2018 Ständige Ausstellung in eigener Galerie im city-ART-projekt, Clemensgalerie, Solingen.
03.02.2018 Ausstellung zum Event „Sequenzen" im Kunstverein KünstlerPack / Güterhallen, Solingen.
23.02.2018 City Art Project — Schaufensterkunst bei Parfümerie Flohr mit Christa Huberty.
04.03.2018 „Kunst vernetzt & verbindet" — mit Ausstellerzelt beim Frühlingserwachen in Solingen-Ohligs.
03.05.2018 Pressebericht: „Solingerin des Monats Mai – Grafik-Designerin Christa Huberty" (Solingen Magazin) — Porträt zu Beruf, Atelier und dem Kinderbuch Lord Zauberwort und der große Knall.
2018 Reflexme® — eigene Produkt-Idee und Eigenmarke für reflektierende Sicherheitsprodukte im Straßenverkehr (Reflex-Wraps und -Tags für Träger, Taschen, Jacken, Trolleys u. a.) sowie eine eigens entwickelte Leuchte, LidLight. Konzeption, Ausarbeitung, Produktionsvorbereitung (Materialwahl, Bemusterung, Produktionsdaten für Druck und Konfektion), Markenaufbau und Angebotsausbau (Sortimentserweiterung über Trägerprodukte hinaus) — Konzeption und Produkt-Entwicklung von Christa Huberty.
27.08.–27.09.2018 SchauFensterKunst Solingen-Ohligs (City Art Project) — „Kunst vernetzt & verbindet": eigene Werke ausgestellt im Schaufenster der Parfümerie Flohr; insgesamt 23 Geschäfte in SG-Ohligs beteiligt.
September 2018 Lichternacht der Güterhallen Solingen, 13. Auflage zum Motto „Meer Licht" — KünstlerPack-Außeninstallation „Unter Wasser" gemeinsam mit Peter Wischnewski und Sylvia Knust-Schubert. Eigener Filmbeitrag Underwater (Großbild-Projektion, 16:18 min, Walgesänge als Klangraum) im Innenhof der Güterhallen.
20./21. & 27./28. Oktober 2018 Gemeinschaftsausstellung Offenes Atelier im Atelier KünstlerPack, Südpark (Alexander-Coppel-Str. 42, Solingen) — gemeinsam mit Carla Froitzheim und Alexandra Keller. Samstags 15–18 Uhr, sonntags 14–18 Uhr.
21.10.2018 Pressebericht: Solingen Magazin, Martina Hörle — „Atelier KünstlerPack: Drei Künstlerinnen stellen aus" (zur Offenes-Atelier-Ausstellung mit Carla Froitzheim und Alexandra Keller).
29.12.2018 Pressebericht: Solingen Magazin — „Weltpremiere im Südpark: Jörg Czwikla öffnet HR-Giger-Privatsammlung" (Vorbericht zur Ausstellung).
06.01.2019 Pressebericht: Solingen Magazin — Vorbericht zur H.R. Giger-Ausstellung in den Güterhallen.
05.–27.01.2019 Eigeninitiative in Kooperation mit dem Privatsammler Jörg Czwikla: H.R.-Giger-Ausstellung mit Originalen, Lithografien, Skulpturen und Originalstücken der Giger-Bar Tokio. Zeitgleich in den Ateliers anderstARTig (Janine Werner, Ingo Schleutermann) im KünstlerPack und im Kunstraum Solingen / Güterhallen. Laudatio: Dr. Kerstin Borchhardt.
27.01.2019 Uraufführung des eigenen Show-Clips H.R. GIGER in Motion zur Finissage im KünstlerPack — Idee & Umsetzung: Christa Huberty; Fotos: Martina Hörle, Frank Voß; Sounds: _wire (Thorsten Richartz).
28.01.2019 Pressebericht: Solingen Magazin — Bericht zur Giger-Finissage und Show-Clip.
26.05.2019 Pressebericht: Solingen Magazin — Kindermal- und Klangfest mit Lord Zauberwort, Theater Solingen.
15.06.–23.07.2019 Gemeinschaftsausstellung KONTRASTE mit Peter Wischnewski, Atelier KünstlerPack (heute Kunstraum) im Südpark / Güterhallen Solingen — gezeigt u. a. eigene Reflexions-Arbeiten aus Cannes (fotografische Digitalmalereien auf Leinwand und reflektierender Folie). Eröffnung durch Oberbürgermeister Tim Kurzbach, Solingen.
16.06.2019 Pressebericht: Solingen Magazin — Bericht zur Ausstellung KONTRASTE.
2019 Markenanmeldung (EUIPO) und Gebrauchsmuster (DPMA) — Wortbildmarke Reflexme® sowie Gebrauchsmuster beim Deutschen Patent- und Markenamt für die zugehörigen Produkte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
07.12.2019 Plakat-Design für Licht aus, Spot an! — Disco Nr. 2 der Band The Juicy Souls feat. 4 the Groove — Show in der Cobra (Soziokulturelles Zentrum Solingen, Merscheider Str. 77–79). Gestaltung gemeinsam mit Peter Wischnewski (Malerei) und Dirk Adolphs (Fotos).
fortlaufend Aktuelle Pressestimmen, Ausstellungen und Projekte siehe Portfolio: Presse.
Aktuell
fortlaufend — Stockmarkets-Veröffentlichung — laufende Beiträge auf Adobe Stock, Depositphotos, Dreamstime und Shutterstock unter dem Banner Vector art with heart & soul (seit 2023, fortlaufend bis heute).

fortlaufend — Markenaufbau Reflexme® (EUIPO-Wortbildmarke seit 2019) und LidLight (eigenentwickelte Leuchte); Pflege und Weiterentwicklung der Reflexme®-Sicherheitsprodukte und der zugehörigen Markenkommunikation.
fortlaufend — typografische Arbeiten & grafische Darstellungen — eigenständige typografische Kompositionen und grafische Werke; aktuelles Beispiel: The look inside — Text zum inneren Kind.
seit 23.04.2025 — Projektentwicklung KI-Chatbot-Serie — eigene Werkserie: Charakterentwicklung, Storyboarding und Animation von sieben Motion-Loops mit Chat GPT als eigenständigem Charakter im Spannungsfeld von Kommunikation, Kreativität und KI-Entwicklung. Veröffentlicht auf Adobe Stock, Depositphotos, Dreamstime und Shutterstock.
aktuell — Markenaufbau Gesellschaftsspiele — eigene Spielereihe, seit Frühjahr 2026 offiziell beim EUIPO eingetragen. Beginn des Markenaufbaus: Konzeption, Marken- und Produkt-Entwicklung, Editorial-Design, Illustration.
aktuell — Neuausgabe Lord Zauberwort. Stilistische Überarbeitung gemeinsam mit Philipp Huberty zur Veröffentlichung als zweibändige Edition.
aktuell — Website-Erstellung, neue digitale Medien & Coding — Erschließung neuer digitaler Werkmedien: Coding als Werkzeug für Gestaltung, Bewegtbild und interaktive Inhalte.
aktuell — Neugenerierung von Bildungskonzepten — Entwicklung neuer Kurs- und Workshop-Konzepte an der Schnittstelle von Kommunikationsdesign, künstlerischer Praxis, neuer digitaler Medien und KI; Aufbereitung für Hochschul-, Förder- und Bildungsformate.