Solingen Magazin · 16. Juni 2019
Huberty und Wischnewski zeigen „Kontraste"
Im Atelier KünstlerPack im Südpark zeigen Christa Huberty und Peter Wischnewski erstmals gemeinsam großformatige Werke — ein Kontrastprogramm aus Fotodesign und Malerei. Die Exponate hängen farblich aufeinander abgestimmt, vom Gelbgrün bis zurück in den Anfang des Farbkreises. Hans-Georg Wenke hält die Laudatio.
„Denn Huberty ist nicht nur Grafikerin, sondern obendrein auch Malerin, Fotografin und Skulpteurin."
Impressionen aus der Ausstellung
Atelier KünstlerPack (heute Kunstraum) im Südpark / Güterhallen Solingen, 15. Juni bis 23. Juli 2019. Gezeigt wurden u.a. einige meiner Reflexions-Arbeiten aus Cannes — fotografische Digitalmalereien von Glasfassaden und Spiegelungen der Côte d'Azur, teils auf Leinwand, teils auf reflektierender Folie gedruckt.
Solingen Magazin · 26. Mai 2019
Kindermal- und Klangfest mit Lord Zauberwort
Beim 33. Kindermal- und Klangfest im Theater Solingen lasen Christa Huberty und ihr Sohn Noah gemeinsam aus „Lord Zauberwort und der große Knall". Für das Fest hatten sie eine Episode eigens auf Solingen umgeschrieben — Lord Zauberwort strandet im Schwimmbad Vogelsang. Rund 150 Kinder zeigten anschließend ihre Malkünste.
Impressionen aus dem Theater Solingen
Fotos: © Martina Hörle · Solingen Magazin
Solingen Magazin · 28. Januar 2019
Czwiklas Giger-Privatsammlung: Ein Highlight zur Finissage
Zur Finissage der HR-Giger-Privatsammlung in den Ateliers AndersARTig und KünstlerPack zeigt Christa Huberty eine sechsminütige Videoprojektion — zusammengeschnitten aus Fotografien der ausgestellten Werke, musikalisch unterlegt von Thorsten Richartz (_wire).
„Es ist wirklich ein großartiger Film, sehr bildgewaltig. Die Aura von Gigers Werken, das Unheimliche und zugleich Faszinierende kommt hier sehr gut zur Geltung."
— Dr. Kerstin Borchhardt, Kunstwissenschaftlerin, Uni Leipzig
Impressionen von der Giger-Finissage
Fotos: © Martina Hörle · Solingen Magazin
Solingen Magazin · 6. Januar 2019
Güterhallen: Giger-Ausstellung begeisterte die Besucher
Das Jahr 2019 begann in den Güterhallen mit einer Weltpremiere: Erstmals öffnete der Duisburger Sammler Jörg Czwikla seine HR-Giger-Privatsammlung für die Öffentlichkeit. Originale, Lithografien, Skulpturen und Originalstücke der legendären Giger-Bar aus Tokio — gezeigt zeitgleich in den Ateliers AndersARTig und KünstlerPack. Die Laudatio hielt Dr. Kerstin Borchhardt.
SOLINGEN (mh) – Das Jahr 2019 begann in den Güterhallen mit einer Weltpremiere. Erstmals öffnete der Duisburger Sammler Jörg Czwikla am Samstag für die Öffentlichkeit seine einzigartige HR Giger-Privatsammlung. „Man kennt Giger von seinen Aliens, den Biomechanics, den Erotomechanics", so Dr. Kerstin Borchhardt in ihrer Laudatio. Die Kunstwissenschaftlerin der Uni Leipzig befasst sich seit vielen Jahren mit der faszinierenden Thematik der Dark Art. „Heute sehen wir einen Teil der Sammlung von Caren und Jörg Czwikla, zwei großen Enthusiasten. Wir sind froh und dankbar, dass sie diese vielen bedeutsamen Werke mit uns teilen, Schätze, die man so schnell nicht mehr zu sehen bekommt."
Besucher sind von der Sammlung begeistert
Oft verschwänden viele einmalige Werke in Privatsammlungen, betonte Dr. Borchhardt. Dann beschrieb sie, wie Jörg Czwikla durch die ZDF-Dokumentation „Das phantastische Universum des HR Giger" von der Sammelleidenschaft gepackt wurde und Kontakte bis nach Japan und in die Schweiz aufbaute. „Giger wirkte auch auf die reale Welt", bekräftigte Borchhardt und berichtete von den Giger-Bars, allen voran die einzigartige Bar in Tokio, die heute leider nicht mehr existent ist. „Viele Dinge wurden aber konserviert, so der Harkonnenstuhl, den Giger entworfen hat", fuhr sie fort. Dieses Möbelstück war ursprünglich für den Film „Dune – Der Wüstenplanet" gedacht. Leider ging der Film nie in Produktion. Ein besonderes Kleinod ist auch die aus der Tokio-Bar stammende Menü-Karte und die Flasche Wein, die zu Jörg Czwiklas gesammelten Werken gehören.

In ihrer Laudatio dankte Dr. Borchhardt nicht nur dem Sammler, sondern ebenfalls den beiden Künstlern Janine Werner und Ingo Schleutermann, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz diese Weltpremiere erst möglich gemacht haben. Beide waren bereits im vergangenen Jahr bei der Giger-Tribut Ausstellung „Creators Of Legends" in Gruyère und Mexico-City mit eigenen Arbeiten vertreten. Durch den Schweizer Experten Marco Witzig wurden sie auf den Sammler Czwikla aufmerksam und nahmen umgehend Kontakt auf.
Giger war ein facettenreicher Künstler, der ein ganzes Universum schuf, von dem in dieser einmaligen Präsentation ein kleiner Teil gezeigt werden kann. So stellt beispielsweise eines seiner Werke eine Kreuzung aus Musikinstrument und Mensch dar. Mit Spritzpistole und Schablonen gestaltete er surrealistische Traumlandschaften, kreierte Skulpturen, Plattencover, Interieur Design, Airbrush-Zeichnungen, Computerspiele und vieles mehr. 2014 starb er im Alter von 74 Jahren.
Schaffung surrealistischer Traumlandschaften
Die einzigartige Präsentation der verschiedensten Werke begeisterte die Besucher, die teilweise von weit her gekommen waren, um diese Ausstellung zu sehen. „So etwas Einzigartiges erwartet man eher in den großen Metropolen", so der allgemeine Tenor. Umso beeindruckender, dass Derartiges auch in Solingen möglich ist.
Petra Krötzsch, PR-/Eventmanagerin und Managerin des Südparks, war voll des Lobes: „Ich finde es ganz großartig, dass Janine Werner und Ingo Schleutermann diesen wunderbaren Sammler in die Güterhallen geholt und eine so grandiose Ausstellung möglich gemacht haben. Damit haben sie nicht nur für die Güterhallen, sondern für Solingen etwas ganz Besonderes bewirkt. Die Strahlkraft einer solchen Präsentation geht weit über Solingens Grenzen hinaus."

Sammler Czwikla war von dem Interesse und der großartigen Resonanz der Besucher einfach überwältigt. „Die Kunst Gigers begleitet mich schon lange", erläuterte er und freute sich sichtlich über die durchweg positiven Rückmeldungen. „Das Interesse ist wirklich riesengroß. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich hier in den beiden Ateliers endlich einmal meine Sammlung zeigen darf." Gewünscht hatte sich Czwikla diese Ausstellung schon lange. Jetzt ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden.
Postapokalyptische Wesen der Dark Art
Auch Janine Werner und Ingo Schleutermann freuten sich über den großen Zulauf und das riesige Interesse der Besucher. „Genau das hatten wir erhofft", so Schleutermann. „Die Besucher wechseln gerne immer wieder zwischen den beiden Ateliers und sind einfach nur begeistert." In dieser Weltpremiere werden rund 50 Rahmenwerke, zehn skulpturale Objekte sowie eine Reihe von Exponaten aus der ehemaligen Giger-Bar in Tokio präsentiert. Die 16 Blaupausen der Baupläne, von Giger entworfen, sind ebenfalls ein Bestandteil von Czwiklas Sammlung. Auch die Totenmaske, die der 2014 verstorbene Giger von sich schon in jungen Jahren anfertigen ließ, ist ein Objekt der Ausstellung und zeigt eine bereits frühzeitige Verbindung zum Tod.
Bei dem Ausnahmekünstler HR Giger gingen Science Fiction und Okkultismus, Sex und Tod auf unnachahmliche Art immer Hand in Hand – eine Verschmelzung von Technik, Mechanik und Mensch zu postapokalyptischen Wesen der Dark Art, mit manchmal verstörenden Darstellungen. Er kombinierte maschinenartige Gerätschaften mit den biologischen Urfunktionen des menschlichen Lebens, ließ die Urkräfte des Lebens mit den Urkräften der technischen Produkte auf einer ganz elementaren Ebene miteinander verschmelzen.
Oscarpreisträger für beste visuelle Effekte
Der 1940 in Chur/Schweiz geborene geniale Maler, Skulpteur und Bühnenbildner brachte etwas an die Oberfläche, vor dem man gerne fliehen möchte, eine dunkle Welt voller Abgründe, unheimlich, erotisch und faszinierend zugleich. In seinem biomechanischen Stil schuf er das „Alien", eines der berühmtesten Monster der Filmgeschichte, das in diesem Jahr ein Jubiläum feiert. Der Film startete am 25. Oktober 1979 in den deutschen Kinos. 1980 erhielt Giger den Oscar in der Kategorie „Beste visuelle Effekte" und war damit der erste Kunstschaffende, der auf diese Weise ausgezeichnet wurde.
Bis zum 27. Januar sind die Arbeiten jeden Samstag und Sonntag von 14 – 18 Uhr und nach Vereinbarung zu besichtigen.
Solingen Magazin · 3. Mai 2018
Solingerin des Monats Mai — Grafik-Designerin Christa Huberty
Ein Porträt über Werdegang und Werk: vom Studium der visuellen Kommunikation in Düsseldorf über internationale Großprojekte — Szenarien für das Opernhaus Athen und die Eröffnungsschau der Bibliotheca Alexandrina — bis hin zum Kinderbuch „Lord Zauberwort und der große Knall", das Christa Huberty gemeinsam mit ihrem Sohn Noah erschaffen hat.
Atelier KünstlerPack — Offenes Atelier (Oktober 2018)
Solingen Magazin · 21. Oktober 2018 · Martina Hörle
Atelier KünstlerPack: Drei Künstlerinnen stellen aus
Mal Form, mal Botschaft, mal Medium · Vernissage im Atelier KünstlerPack

Bei der Vernissage führt Alexandra Keller live eine Airbrush-Arbeit vor. Nach dem Aufsprühen wird die Farbe partiell wieder entfernt, um anschließend mit Künstlerbuntstiften Akzente zu setzen. (Foto: © Martina Hörle)
SOLINGEN (mh) – „Meine Bilder sollen Geschichten erzählen", sagt Alexandra Keller. Sie möchte mit ihren Werken zum Lachen, Weinen, Staunen und Nachdenken anregen. Die Künstlerin stellt derzeit gemeinsam mit Christa Huberty und Carla Froitzheim im Atelier KünstlerPack aus.
Künstlertrio zeigt breite Objektvielfalt
Das Trio zeigt einen Querschnitt aus der Vielseitigkeit der Werke, denen die unterschiedlichsten Techniken zugrunde liegen. Keller hat neben ihren Acrylbildern mehrere Airbrush-Arbeiten mitgebracht. „Gerade diese Technik lässt sich wunderbar mit Polychromos-Buntstiften und Wasserfarben kombinieren", erklärt die Künstlerin. Der Künstlerkarton, den sie hierfür verwendet, unterstützt die nachträgliche Bearbeitung zusätzlich.

Christa Huberty hat die mythologische Figur Lilith als Gemälde entworfen. Jetzt will sie dieses Motiv auch als Skulptur gestalten. (Foto: © Martina Hörle)
In einer Live-Vorführung zeigt die Malerin, wie sie die Technik anwendet und nachträglich strukturiert. Mit Skalpell und Radierer entfernt sie partiell die Farbe und setzt mit den Buntstiften klare Akzente. Motive für ihre meist gegenständlichen Gemälde findet Alexandra Keller vorwiegend in der Natur. Die Malerei war schon in der Kindheit ihre liebste Beschäftigung. Seit 2013 arbeitet die Mutter zweier Kinder freiberuflich als Künstlerin.
Grafik-Designerin Christa Huberty zeigt eine Installation über Unterwasserwelten. Aus Bildern und Klängen hat sie am PC eine wunderbare Symbiose aus Farbwelten, Kontrasten und Bewegungen kreiert. Um die als musikalische Unterlegung gewählten Walgesänge optimal zur Geltung zu bringen, wurde die Geschwindigkeit des Films entsprechend angepasst. Eine Unterwasserfee taucht zu Beginn ab in die Meerestiefen, durchquert mit wehenden Schleiern die geheimnisvollen Wasserwelten und kommt am Ende wieder an die Oberfläche.
Installation fasziniert mit Unterwasserwelten
Huberty hat außerdem eine Reihe von Bildern und Skulpturen ausgestellt. Plastisches Gestalten und Malerei waren immer schon ihre großen Interessen. Am liebsten malt sie mit Acryl, „weil das so schnell trocknet". Ihre Motive sind sowohl gegenständlicher als auch abstrakter Natur. Eines der Gemälde zeigt die mythologische Sagengestalt Lilith, ein Mischwesen aus Vogel (hier ein Rabe) und Mensch. Das gleiche Wesen entsteht gerade als Skulptur. „Ich möchte das Motiv gerne in der 3D-Variante herstellen", so Huberty. Eine zweite plastische Arbeit zeigt eine Frau mit vier Krakenarmen. Lachend erklärt die Künstlerin: „Derzeit trägt sie den Namen Quadrophenia. Doch aus ihr soll eine Octavia werden." Die Skulpturen bestehen meist aus FIMOair light, einem vielseitig verwendbaren, leicht zu bearbeitenden Material.
Sohn Noah (10 Jahre) tritt ganz offensichtlich in die Fußstapfen seiner Mutter. Auch er hat sich mit Skulpturen versucht und stellt als Gast sein erstes fertiges Werk aus. Passend zur Präsentation seiner Mutter hat er sich ebenfalls für ein Unterwasserwesen entschieden. Der Cthulhu, ein mächtiges Wesen aus uralter Zeit, hat einen menschenähnlichen Körper. Der Kopf ähnelt einem Tintenfisch, das Gesicht besteht aus einem Gewirr aus Tentakeln.
Die Dritte im Bunde, Carla Froitzheim, zeigt bei ihren Objekten klare grafische Strukturen. Bilder haben für sie schon immer eine große Rolle gespielt. Ein einziges Foto kann der Auslöser einer ganzen Serie werden. Die digitale Bildbearbeitung bildet eine unerschöpfliche Quelle. Oft sind es technische Themen, die Assoziationen hervorrufen. Vor allem die Form des Quadrates fasziniert die Künstlerin. So sind auch in der aktuellen Ausstellung diverse Quadrate zu besichtigen, die sowohl eigenständig als auch in Kombination gesehen werden können. Hauptberuflich ist sie im Bereich Webentwicklung tätig.

Carla Froitzheim findet in der Form des Quadrates eine besondere Faszination. (Foto: © Martina Hörle)
Ausstellung bis zum 28. Oktober geöffnet
Froitzheim sagt zu ihrer Arbeit: „'Kunst trifft Technik' ist der rote Faden, der sich durch meine künstlerische Auseinandersetzung mit Menschen, Dingen und Landschaften, mit Situationen, Begegnungen und Aufgabenstellungen in meinem Alltag zieht."
Neben ihrer Mitgliedschaft im Atelier KünstlerPack gehört die in Leverkusen lebende Froitzheim obendrein zur Künstlergruppe MonArt in Monheim.
Die Ausstellung ist bis zum 28. Oktober samstags von 15 – 18 Uhr und sonntags von 14 – 18 Uhr zu besichtigen.
Text zur Vereins- / Künstlerportrait-Seite.
Mal Form, mal Botschaft, mal Medium
Man lebt nur zweimal? Warum so bescheiden, Herr Bond. Christa Huberty zeigt, dass es mehr Leben geben kann. Auch mehr Leben, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Was wie ein Rätsel klingt, ist in Wirklichkeit dessen Auflösung. Denn in der Vielfalt ihres Schaffens – Stil, Farbigkeit, Material, Genre – gibt es keinen singulären Roten Faden. Es gibt der Entwicklungsstränge viele. Und doch sind sie irgendwie verwoben, weshalb eben das künstlerische Ausleben dieser Frau ein Vielfaches ist; Multitalent mag expressis verbis stimmen, ist aber fast zu banal, es so zu sagen.
Christa Huberty: Malerin, Typografin, Fotografin, Modellistin, Grafikerin. Oder auch: Drückt ihre Sichten, Gefühle, Gedanken, Weltbilder 2D & 3D aus. Mal zart, mal heftig. Mal freier Tanz der Phantasie, mal konstruktive Strenge, die ingeniöse Klarheit mit listigem optischen Schabernack verbindet. Weil eben das Leben (eines jeden Menschens, damit auch ihres) so mixbunt ist. Und dann steht eben mal die Botschaft im Vordergrund und will in Form gebracht werden. Oder aus dem Formen – sei es in irdischem Ton oder den Tönen der Farbpalette – tritt ein Sujet hervor, das als Motiv mit Augen und Gedanken der Betrachter entdeckt und verinnerlicht werden will. Oder eben, das Medium – beispielsweise Fotografie – dient dazu, ganz neue Ebenen der schein-baren Augen-Blicklichkeit zu kreieren. Fotos, die Gemälde sind. Oder reale optische Motivmixturen, die wie irreal erscheinen.
Weil die Künstlerin bei fotografischen Arbeiten auch die Möglichkeiten der digitalen Kreativität einbezieht, taucht sie in eine nächste Sphären-Ebene. Spätestens an dieser Stelle mag man ahnen, dass es doch ein Gemeinsames in all ihren Arbeiten gibt: Das Verlassen der Enge eines überkommenen, tradierten, dogmen-treuen Formalismus, der Kunst sein mag, aber nicht zwangsläufig Kreativität. Und vor dieser sprudelt sie einfach über. Übrigens mit bewundernswerter Selbstdisziplin.
Wäre doch bloß dieses Wort nicht so völlig normal, „vielschichtig" ist die am besten passende Vokabel, um Christa Huberty zu charakterisieren. Egal, machen wir's englisch und es klingt gut: Multiple Layer Optical Art Performances. Na bitte, wer sagt's denn!
— Hans-Georg „Schorsch" Wenke
Clemensgalerie Solingen — Vernissage #4
August 2017 · city-art-project, INTERmezzo dell'arte
Eröffnung als neue Künstlerin im city-art-project am Samstag, 26. August 2017 — temporäre Kunstgalerie im Bergischen Land mit 17 Galerien und ca. 50 Künstler:innen rund um den Mühlenplatz Solingen.
Galerie andersARTig — MASKE, Schein-Gesicht im Abendlicht
Sept.–Okt. 2017 · Einzelausstellung, Güterhallen Solingen · bei Janine Werner · Eröffnung 29.09.2017
Eine Reihe von Grafiken und Malerei rund um das Thema MASKE — Schein-Gesicht im Abendlicht. Polychromos, Kugelschreiber, Acryl, Aquarell und Mixed Media.
Facebook-Teaser zur Ausstellung
Werke der Ausstellung
Titelmotiv der Sonderbeilage „Energie" — Financial Times Deutschland


Produkterfindung
Modulares Steckdosensystem

Ausgezeichnet wurde meine Produktidee zum modularen Steckdosensystem.
Es bietet eine ebenso einfache wie sinnvolle Lösung für den individuellen Bedarf an Geräten in Haushalt und Büro. Flexibel nutzbar, verringert es außerdem die Unfallgefahr und macht Haushalt und Arbeitsplatz sicherer vor Kurzschlüssen oder Stromschlägen.
Die Basis des innovativen Systems ist ein Steckdosen-Hauptmodul, das aus einem Kabelbinder und einem Stecker besteht. Je nachdem, wie viele Geräte angeschlossen werden sollen, lassen sich nun weitere einzelne Ansteckmodule einklicken, so dass der individuelle Bedarf mit der passenden Anzahl von Steckdosen gedeckt werden kann.
Haben handelsübliche Mehrfachsteckdosen den Nachteil, dass sie auf eine feste Anzahl an Steckdosenvorrichtungen begrenzt sind und meist zu viele oder zu wenige Anschlüsse bieten, schafft das modulare Steckdosensystem hier Abhilfe.
Keine ungenutzten Steckdosen liegen mehr offen am Boden.
Da die Anschlüsse des modularen Systems zudem vertikal zum Untergrund angeordnet sind, lässt sich das Gefahrenpotenzial auf ein Minimum reduzieren.
Die einzelnen Module sind kugelförmig gestaltet, so dass das Eindringen von Flüssigkeit rein physikalisch ausgeschlossen wird.
Das Konzept habe ich als europaweites Geschmacksmuster angemeldet.